Der Kungsleden    Die Ausrüstung    Das Tagebuch
  Die 23 Tage auf dem Kungsleden:
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Die Norra Kungsleden Tour
Nordschweden/Lappland 99


18. - 20. August 99    Tag 1

Irgendwie habe ich es überstanden und liege jetzt endlich im Zelt auf dem Schlafsack, das war ne richtige kleine Tortur. Mittwoch ging es um 20:07 Uhr in Schleswig ab und am Freitag (also heute) stand ich um 11:17 Uhr vor dem Kungsleden. Geschlafen habe ich wenig und wenn, dann schlecht. Naja, von Schleswig ging es dann nach Fredericia (DK), wo ich gerade mal läppische 45 min Aufenthalt hatte, dann nach Kopenhagen. Dort kam ich dann auch pünklich um 01:18 Uhr an, stand also im Kobenhavn H, hätte ja Havnegade sein können, war es aber nicht. Stand aber auch nirgendwo, was/wo Havnegade nun sein könnte. Nach einer halben Stunde Detektivarbeit wußte ich es handelte sich um eine Straße. Straße gesucht, Straße gefunden. Drei Fähren! Also erstmal nach der richtigen Fähre suchen. Dann habe ich läppische 4 Stunden draußen gestanden/ gesessen/ gelegen. Nebenbei hat es noch geregnet. Ich war begeistert. Also nix mit Schlaf. Um 06:45 Uhr stand ich dann doch in Malmö (S), stieg in den X2000 (sausbraus) und war um 11:41 Uhr in Stockholm. Da ich blöderweise kein leeres Schließfach finden konnte, welches mein Monstrum von Rucksack auch hätte (eventuell) fassen können, mußte ich alles (!) durch Stockholm schleppen, ansich, wie auch Kopenhagen eine schöne Stadt, schade nur, daß die Umstände nicht so klasse waren. Aber immerhin, ich habe die mir noch fehlenden Karten bekommen. Schon um 17:25 Uhr fuhr mein nexter Zug, für die letzten 17 Stunden. Von Kiruna bis hier (Abisko) bin ich dann frecherweise schwarz gefahren, war eh nur ne Stunde. Tja, und nun bin ich hier, hab mal wieder was vernünftiges gegessen, getrunken und werde mich erstmal entspannen. Ich bin hier, das ist schön. Ich habe auch schon etwas erlebt, so ist das ja nicht. Ich bin hier einer Rentierfamilie begenet: Vater, Mutter, Kind (1jährig) und Kind (neu), die haben mich 'fast' über den Haufen gerannt. Ansonsten habe ich schon etwas gelernt: hier geht kein Weg geradeaus, selbst wenn es so aussieht. Dann kommt da noch mein kleiner Rucksack dazu, es war also ziemlich anstrengend. Der muß auch erstmal morgen umorganisiert werden. Um an das Zelt ranzukommen mußte ich den ganzen Rucksack auspacken, wenig sinnvoll. Ich zelte hier noch im Abisko Nationalpark auf dem Zeltplatz, aber ich denke morgen bin ich raus aus dem Park, mal sehen. Ich mach erst mal ein Nickerchen.
....das war gestern um 16:00 Uhr, nun ist es Samstag 10:50 Uhr. Ich packe gerade. Mal sehen, was der Tag so bringen wird.    

Ende Tag 1

 
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