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Der Kungsleden Die
Ausrüstung Das Tagebuch
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Die Norra Kungsleden Tour
Irgendwie habe ich es überstanden und liege
jetzt endlich im Zelt auf dem Schlafsack, das war ne richtige kleine Tortur.
Mittwoch ging es um 20:07 Uhr in Schleswig ab und am Freitag (also heute)
stand ich um 11:17 Uhr vor dem Kungsleden. Geschlafen habe ich wenig und
wenn, dann schlecht. Naja, von Schleswig ging es dann nach Fredericia
(DK), wo ich gerade mal läppische 45 min Aufenthalt hatte, dann nach
Kopenhagen. Dort kam ich dann auch pünklich um 01:18 Uhr an, stand
also im Kobenhavn H, hätte ja Havnegade sein können, war es
aber nicht. Stand aber auch nirgendwo, was/wo Havnegade nun sein könnte.
Nach einer halben Stunde Detektivarbeit wußte ich es handelte sich
um eine Straße. Straße gesucht, Straße gefunden. Drei
Fähren! Also erstmal nach der richtigen Fähre suchen. Dann habe
ich läppische 4 Stunden draußen gestanden/ gesessen/ gelegen.
Nebenbei hat es noch geregnet. Ich war begeistert. Also nix mit Schlaf.
Um 06:45 Uhr stand ich dann doch in Malmö (S), stieg in den X2000
(sausbraus) und war um 11:41 Uhr in Stockholm. Da ich blöderweise
kein leeres Schließfach finden konnte, welches mein Monstrum von
Rucksack auch hätte (eventuell) fassen können, mußte ich
alles (!) durch Stockholm schleppen, ansich, wie auch Kopenhagen eine
schöne Stadt, schade nur, daß die Umstände nicht so klasse
waren. Aber immerhin, ich habe die mir noch fehlenden Karten bekommen.
Schon um 17:25 Uhr fuhr mein nexter Zug, für die letzten 17 Stunden.
Von Kiruna bis hier (Abisko) bin ich dann frecherweise schwarz gefahren,
war eh nur ne Stunde. Tja, und nun bin ich hier, hab mal wieder was vernünftiges
gegessen, getrunken und werde mich erstmal entspannen. Ich bin hier, das
ist schön. Ich habe auch schon etwas erlebt, so ist das ja nicht.
Ich bin hier einer Rentierfamilie begenet: Vater, Mutter, Kind (1jährig)
und Kind (neu), die haben mich 'fast' über den Haufen gerannt. Ansonsten
habe ich schon etwas gelernt: hier geht kein Weg geradeaus, selbst wenn
es so aussieht. Dann kommt da noch mein kleiner Rucksack dazu, es war
also ziemlich anstrengend. Der muß auch erstmal morgen umorganisiert
werden. Um an das Zelt ranzukommen mußte ich den ganzen Rucksack
auspacken, wenig sinnvoll. Ich zelte hier noch im Abisko Nationalpark
auf dem Zeltplatz, aber ich denke morgen bin ich raus aus dem Park, mal
sehen. Ich mach erst mal ein Nickerchen. Ende Tag 1 |
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